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Futterungszeit
Hunde sollten nach dem Spaziergang fressen, da sich ein vollgefutterter Magen bei Sprüngen und starken Bewegungen verdrehen kann. und damit zu einer lebensbedrohlichen Situation führt.
Hunde schlingen ihre Nahrung unzerkaut herunter. Ihr Speichel bildet ein gutes Schmiermittel um große Brocken zu verschlingen. Sehr trockenes Futter ist für sie unnatürlich schwer zu schlucken.
Hunde kauen auch deswegen nicht, weil sie es nicht nötig haben. Ihr Speichel enthält keine Verdauungsenzyme und die Zersetzung des Futters findet im Magen stat, in der deutlich stärker konzentrierte Magensäure blubbert als im menschlichen Magen. Damit können Hunde sogar unzerkaute Knochenstücke vollständig verdauen und die meisten aufgenommen Bakterien durch Aas oder anderweitig verdorbenes Futter werden darin abgetötet.
Die Konzentration der Säure steigt durch die Fütterung von großen, rohen Fleischbrocken, Knochen und Knorpel. Je stärker verarbeitet das Hundefutter ist, desto weniger konzentriert ist die Säure im Magen. Dadurch können Überempfindlichkeiten entstehen.
Bei verfressenen Hunde hilft nur Überfluss: Raus aus dem ständigen Mangel, rein in die Erfahrung satt zu sein und sich zu erbrechen. Präventiv ist es ratsam, bereits dem Welpen mindestens drei Fresstage in der Woche zu bieten, an denen er eine Mahlzeit aus Fleisch bekommt, die so große ist, dass er sie nicht bewältigen kann. Die Abstände ywischen diesen Fresstagen kann man über die Wochen langsam hochschrauben, sodass der erwachsene Hund nur noch einmal in der Woche in den Genuss kommen muss.